Neue Evo + Visian ICL (intraokulare Kontaktlinse) – die Evolution bei der Korrektur von Fehlsichtigkeiten

Eine neue Evo + Visian ICL (intraokulare Kontaktlinse) von der Firma Staar Surgical ist vor kurzem auf den Markt gekommen. Diese intraokulare Kontaktlinse besteht aus einem sogenannten biokompatiblen Collamer-Material, dessen Besonderheit in Minimierung von postoperativen entzündlichen Reaktionen besteht. Die Evo + Visian ICL ist für die Korrektur von Fehlsichtigkeiten wie Myopie, Hyperopie oder Astigmatismus bei den jungen Patienten mit einer großen Pupille geeignet. Dies bedeutet, dass solche Patienten nach der Implantation von solch einer intraokularen Kontaktlinse keine Blendungsempfindlichkeit aufweisen und bei Dunkelheit ohne Probleme Auto fahren können. Es gibt sphärische und torische intraokulare Kontaktlinsen. Die Augenoperation ist ein kurzer ambulanter Eingriff – in dem die ICL hinter der Regenbogenhaut und vor der eigenen Linse implantiert wird. Der Vorteil dieser ambulanten Augenoperation ist ihre Reversibilität.

Korrektur der Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) mittels Implantation einer intraokularen torischen Kontaktlinse (Visian ICL)

Korrektur der Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) mittels Implantation einer intraokularen torischen Kontaktlinse (Visian ICL)

Die torische Visian ICL ist einer der modernsten Entwicklung in der Korrektur von hohen Hornhautverkrümmungen und zwar bis zu +6,0 Dioptrien. Es ist eine Collamer-Linse aus einem biokompatiblen Material, was bedeutet, dass der Körper sie nicht als ein „fremdes Material“ erkennt. Diese Linse ist sehr gut verträglich. Der Vorteil bei diesem refraktiven Eingriff besteht außerdem darin, dass er reversibel ist. Das Risiko einer Regression, d.h. einer Rückbildung der ehemaligen Fehlsichtigkeit, ist zudem sehr gering.

Korrektur des grauen Stars und Alterssichtigkeit mit gleichzeitig vorhandener Hornhautverkrümmung

Korrektur des grauen Stars und Alterssichtigkeit mit gleichzeitig vorhandener Hornhautverkrümmung

Heutzutage gibt es einige Möglichkeiten den grauen Star und Alterssichtigkeit mit der vorhandenen Hornhautverkrümmung zu korrigieren:

  • Normalerweise wird die menschliche Linse bei einer ambulanten grauen Star-Operation durch eine monofokale Linse ersetzt, das heißt, dass der Patient nach der Operation für die Ferne und Nähe immer noch eine Brille braucht, da die Hornhautverkrümmung nicht durch die grauen Star-Operation korrigiert wurde.
  • Beim Einsetzten von einer speziellen monofokalen torischen Linse wird die Hornhautverkrümmung korrigiert und es wird somit möglich in der Ferne ohne Brille scharf zu sehen, eine Lese-Brille wird weiterhin notwendig sein. Diese Linse wird immer individuell angepasst.
  • Eine moderne Möglichkeit nicht nur den grauen Star und Alterssichtigkeit, sondern gleichzeitig auch die Hornhautverkrümmung zu korrigieren, stellen derzeit die multifokalen torischen (z.B. Tecnis Symfony) Linsen dar. Nach dem Einsetzen dieser Linsen kann der Patient in allen Entfernungen ohne Brille scharf sehen, auch diese Linse wird individuell angepasst.

Symfony Baum - toric

Künstliche Linsen mit UV-Schutz

Künstliche Linsen mit UV-Schutz

Die menschliche Augenlinse ist ein natürlicher Schutz für die UV-A und UV-B Strahlung.
Das einfallende Licht kann je nach der Energiedosis zur Linsentrübung – auch Cataract oder grauer Star genannt – und somit zur Sehverschlechterung, führen. Der grauer Star dient im höheren Alter auch als natürlicher UV-Schutz, dieser verhindert, dass die UV-Strahlung die Netzhaut erreicht. Bei der grauen Star-Operation mit der Entfernung der Linse geht der Strahlungsschutz verloren. Heutzutage werden bei der grauen Star- und Altersichtigkeit Operation künstliche Linsen mit dem UV – Filter implantiert.

Akkommodierende Linsen – neue operative Behandlung der Alterssichtigkeit in der Zukunft

Akkommodierende Linsen – neue operative Behandlung der Alterssichtigkeit in der Zukunft

Was ist nochmals die Akkommodation? Das ist die Möglichkeit des menschlichen Auges, durch die Flexibilität der natürlichen Linse, sich auf verschiedene Entfernungen einzustellen. Im jungen Alter passiert dies ohne Probleme. Mit dem Alter reduziert sich diese Flexibilität und somit die Fähigkeit das Auge auf nahe Distanzen einzustellen.

Heutzutage wird es nach weiteren optimalen operativen Möglichkeiten, die Alterssichtigkeit zu korrigieren, gesucht. Eine akkommodierende Linse wird in der Zukunft eine moderne operative Methode darstellen. Sie soll die eigene Linse wie im jungen Alter imitieren und ihre Form für die bessere Distanzeinstellung verändern. Das bedeutet, dass die künstliche Linse so wie die eigene Linse von der Ferne auf die Nähe akkommodiert und somit dem Patienten eine gute Sehkraft in allen Bereichen gewährleistet. Die Augenoperation an sich ist identisch der grauen Star Operation.

Derzeit ermöglichen die multifokalen Linsen eine gute Sehkraft ohne Brille in verschiedenen Bereichen: Nah-, Computer- und Ferne.

Neuigkeiten aus dem ophthalmologischen Kongress in London 09/2014

Auf dem im September 2014 in London stattgefundenen ophthalmologischen Kongress der Augenchirurgen, wurden die Ergebnisse bzgl. der Implantation der Tecnis Symfony Linse für die Behandlung des Grauen Stars sowie der Alterssichtigkeit aus 14 europäischen Zentren, vorgestellt. Die Patienten, bei denen diese Linse implantiert wurde, zeigten ein gutes Sehen ohne Korrektur nicht nur in der Ferne, sondern auch in dem mittleren (Computer) und nahen (Lesen) Bereich. Die Patienten waren sehr zufrieden mit den postoperativen Ergebnissen. Diese Linse wird bei den Operationen des Grauen Stars sowie Alterssichtigkeit auch in unserer Praxis eingesetzt.

Operative Behandlung des grauen Stars und Hornhautverkrümmung mit der Implantation einer torischen Intraokularlinse

Bei Patienten, die nicht nur einen grauen Star sondern auch eine Hornhautverkrümmung haben, kann eine ambulante Cataract-Operation mit dem Einsetzen einer besonderen Linse durchgeführt werden. Diese Linse ist eine torische Linse und muss immer individuell angepasst werden, aus diesem Grund müssen vor der Operation einige spezielle Untersuchungen durchgeführt werden. Bevor die torische Linse implantiert wird, muss die richtige Stelle (Achse) im Auge markiert werden, damit die Hornhautverkrümmung ausgeglichen werden kann.
Mit einer torischen Inraokularlinse ist es somit möglich in der Ferne ohne Brille scharf zu sehen.

Verwendung von Einmalinstrumenten bei den Augenoperationen des Grauen Stars und Alterssichtigkeit

Eine Besonderheit  unserer ambulanten Augenoperationen des Grauen Stars und der Alterssichtigkeit besteht darin, ausschließlich Einmalinstrumente für alle Augenoperationen zu verwenden. Dies sind Instrumente aus Metall und Plastik, die von den Firmen Ruck, Zeiss und Abbott hergestellt werden. Das einmalige Verwenden erhöht die Qualität, die Sicherheit für den Patienten und entspricht allen aktuellen Hygienestandards.

Neuigkeiten in der Grauer Star- und Alterssichtigkeit-Chirurgie

Eine neue multifokale Linse (Tecnis Symfony IOL) von der Firma Abbott USA kommt Ende dieses Jahres auf den Markt. Diese Linse wird bei der Behandlung des Grauen Stars sowie einer Alterssichtigkeit eingesetzt. Sie beinhaltet zwei physische Prinzipien. Zum einen ein „echelette Design“.
Dies korrigiert die verschiedenen optischen Zonen der Nähe, der Ferne und die der mittleren Distanz für die Arbeit am Bildschirm. Zum anderen beinhaltet sie eine achromatische Technologie zur Korrektur farblicher Abweichungen.

Das Bild wird auch ohne Brille immer scharf, unabhängig davon in welche Entfernung der Patient schaut.

Multifokale HKL Tecnis

Multifokale IOL Tecnis

neu – Trifokale Linsen – ein Fortschritt in der modernen Grauer Star-Chirurgie

Im Rahmen einer Grauen Star-Operation können unterschiedliche Linsen implantiert werden.

Die Besonderheit einer neuen trifokalen Linse im Vergleich zu einer multifokalen Linse besteht darin, dass die Patienten nicht nur die Fähigkeit erlangen in die Ferne gut zu sehen und in der Nähe zu lesen, sondern jetzt auch die Möglichkeit besitzen, ohne Brille am Bildschirm von Computer oder Laptop zu arbeiten und ohne Einschränkung während des Autofahrens die Displays im Auto erkennen können.

Die trifokale Linse hat somit den Vorteil, dass man auch die sog. intermediäre Zone in 60-80cm Distanz (problemlos) ohne Korrektur nutzen kann.