Rekonstruktive Augenchirurgie –

Wiederherstellung Ihrer Sehqualität

Die rekonstruktive Chirurgie ist ein spezielles Fachgebiet der Augenheilkunde (Ophthalmologie), das sich spezialisiert hat auf die operative Wiederherstellung anatomischer und optischer Augenstrukturen nach einem Traumata oder infolge degenerativer (dystrophischer) Veränderungen. Die Diagnostik und Behandlung des Keratokonus gehört dabei seit vielen Jahren zu den Schwerpunkten im Augenzentrum Dr. Dashevsky.

Was ist ein Keratokonus?

Der Keratokonus (Hornhautkegel) ist eine seltene, vermutlich erblich bedingte Erkrankung der Hornhaut des Auges (Cornea). Diese Erkrankung verändert die Struktur der Hornhaut und kann im Verlauf zu einer fortschreitenden Ausdünnung und kegelförmigen Vorwölbung führen, verbunden mit schwankender und abnehmender Sehschärfe. Ein Keratokonus betrifft in der Regel beide Augen, tritt meistens zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr auf und ist eine der häufigsten Ursachen für eine Hornhauttransplantation. Je früher er entdeckt und stabilisiert wird, desto größer ist die Chance, das zu verhindern.

Frühes Eingreifen schützt Ihre Sehqualität. Insbesondere bei jungen Patienten empfehlen sich stabilisierende Behandlungen.

Moderne Keratokonus-Behandlungen

Die Sehqualität verbessern

Im Anfangsstadium, wenn der Keratokonus rechtzeitig erkannt und noch gering ausgeprägt ist, kann er durch eine Brille oder Kontaktlinsen ausgeglichen und stabilisiert werden.

Das Fortschreiten eindämmen

Um das Fortschreiten des Keratokonus zu verhindern bieten wir Ihnen ein Transepitheliales Crosslinking an, eine moderne und schonende Behandlung zur Stabilisierung des Hornhautgewebes. Dabei wird der Wirkstoff Riboflavin (Vitamin B2) mit der Hilfe elektrisch geladener Ionen durch das Hornhautepithel in das tiefer liegende Hornhautstroma transportiert, damit er dort wirken kann. Danach wird das Auge mit UV-Licht bestrahlt, um das Riboflavin zu aktivieren: Es bildet Gewebebrücken innerhalb des Stromas, die das Gewebe stabilisieren und somit das Fortschreiten der Hornhautverformung verhindern.

Die Ultima Ratio: Operativer Eingriff

Wenn die gesamte Hornhaut erkrankt ist oder eine minimalinvasive Hornhauttransplantation nicht möglich ist, so führen wir die sogenannte durchgreifende Hornhauttransplantation (perforierende Keratoplastik) durch, eine der ältesten und erfolgreichsten Formen einer Gewebetransplantation überhaupt. Sie ist die letzte Behandlungsoption bei einem fortgeschrittenen Keratokonus. Dabei wird die erkrankte Hornhaut mit all ihren Gewebeschichten entfernt und durch ein gesundes Transplantat eines Spenders ersetzt. Dieser operative Eingriff dauert etwa eine Stunde und erfolgt unter Vollnarkose.

Intravitreale Therapie –

modern, schmerzfrei, erfolgreich

Die sogenannte intravitreale Therapie (IVOM) oder operative Medikamenteneingabe (per Injektion ist eine moderne, schmerzfreie Behandlungsmethode unter anderem bei Netzhauterkrankungen wie der Makuladegeneration, der diabetischen Retinopathie und von Thrombosen der Netzthautgefäße. Dieses Verfahren ist eines der Schwerpunkte im Augenzentrum Dr. Dashevsky. Unter lokaler Betäubung wird eine hauchdünne Kanüle in den Glaskörper eingebracht, um das Medikament ins Auge zu verabreichen. Oft kann mit dieser minimalinvasiven Behandlung, auch IVOM genannt, ein größerer chirurgischer Eingriff vermieden werden. Die lokale Anwendung ermöglicht eine geringere Dosierung der Wirkstoffe und reduziert die Nebenwirkungen weitestgehend. Es ist auch möglich, ein Implantat in das Auge einzusetzen, das seinen Wirkstoff über mehrere Monate langsam abgibt. Dadurch entfallen häufige Medikamenteninjektionen, was vor allem chronisch kranken Patienten die Behandlung sehr erleichtert. Welche Therapie für Sie die richtige ist, besprechen wir gerne nach einer umfassenden Diagnose persönlich mit Ihnen.